Appenzeller Spitzhaubenhuhn (Gallus gallus domesticus)

 

Kurzbeschreibung

Das Spitzhaubenhuhn (lat. Gallus gallus domesticus) ist eine der vier Hühnerrassen, die ihren Ursprung in der Schweiz haben. Vor allem in Klöstern wurde das Spitzhaubenhuhn gerne gezüchtet. Durch die staatlich verordnete Rassenbeschränkung im vergangenen Jahrhundert blieb das Spitzhaubenhuhn jedoch nur in den Kantonen Appenzell Ausser- und Innerrhoden erhalten, und die Rasse erhielt deshalb den Namen „Appenzeller Spitzhaubenhuhn“. Auffälligstes und Namen gebendes Merkmal ist die schmale, nach vorne gebogene Spitzhaube. Das Spitzhaubenhuhn ist ideal an die Bedingungen der Berge angepasst, klettert vorzüglich auf felsigem Grund und kann gut fliegen. Gerne übernachtet es auf Bäumen, sogar im Winter. Da es nur kleine Kehllappen und statt eines Kammes zwei kleine Hörnchen besitzt, kann auch der strengste Frost ihm kaum etwas anhaben. Spitzhauben sind relativ gute Leger: Im ersten Jahr legen sie ca. 150 weissschalige, 55 Gramm schwere Eier. Anfang der 50er Jahre wäre die Rasse beinahe ausgestorben. 1983 als erstes Projekt wurde die Zucht der bedrohten Spitzhaubenhühner durch ProSpecieRara tatkräftig unterstützt. Mittlerweile gibt es wieder Züchter, welche die Erhaltung der Rasse vorläufig gewährleisten.

Steckbrief

Verbreitung Schweiz
Lebensraum Voralpen
Lebensweise Nutztier
Ernährung Körner, Samen, Insekten, Würmer

Tierbeschreibung

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Patenschaft

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