Jagdfasan (Phasianus colchicus)

 

Kurzbeschreibung

Der Fasan (lat. Phasianus colchicus) ist ein Vogel, der aus Mittelasien stammt, aber schon von den Römern in Europa eingeführt wurde. Das Männchen kennzeichnet sich durch einen auffällig langen und gestuften Schwanz (auch als Spiel bezeichnet). Der Fasan ist ein Bewohner weiter Feldfluren, unterbrochen von Gehölzen oder Wasserläufen, und findet daher in der landwirtschaftlichen Kulturlandschaft ausreichende Lebensräume vor. Fasane leben vorrangig von pflanzlicher Nahrung und zerkleinern diese mit Hilfe von Gastrolithen in ihrem muskulösen Magen. Die Henne brütet am Boden in einer flachen Nestmulde mit wenig Nistmaterial. Ein Fasanengelege umfasst in der Regel zwischen 8 bis 15 Eier, die im Zeitraum Mai und Juni gelegt werden. Der Fasan hat eine sehr große Zahl von Fressfeinden. Die Eier werden unter anderem von Dachs, Marder, Krähen und Elstern gefressen. Wiesel, Iltis, Fuchs und Marder sowie Sperber und Habicht schlagen die Küken. Adulte Fasane werden vor allem vom Habicht sowie vom Fuchs geschlagen.

Steckbrief

Familie Fasanenartige
Gattung Edelfasane
Verbreitung Europa, Asien, Afrika
Lebensraum Felder, Wiesen, Auwälder, Kulturland
Ernährung Pflanzen, Samen, Insekten, Käfer

Tierbeschreibung

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Patenschaft

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