Kiebitz (Vanellus vanellus)

 

Kurzbeschreibung

Der Kiebitz (lat. Vanellus vanellus) ist eine Vogelart aus der Familie der Regenpfeifer. Er ist ein Charaktervogel der Wiesen- und Weidelandschaft der Niederungen und kommt in Europa und Asien vor. Kiebitzeier galten früher als Delikatesse, heute dürfen sie nicht mehr gesammelt werden, da die Anzahl brütender Kiebitze in Westeuropa mittlerweile stark zurückgeht. Kiebitze brüten hauptsächlich in offenen, flachen Landschaften mit kurzem oder gar keinem Gras, auf Wiesen und Weiden, gerne an Gewässerrändern, auf Feuchtwiesen, Heiden und Mooren. Kiebitze ernähren sich von Insekten und deren Larven, Würmern und anderen Wirbellosen. Ein Gelege besteht meistens aus vier beigefarben bis braun gefleckten Eiern. Beide Altvögel bebrüten die Eier 21 bis 28 Tage lang, bis die Küken schlüpfen. Während dieser Zeit wird das Nest von beiden Altvögeln vehement gegen Räuber verteidigt.

Steckbrief

Familie Regenpfeifer
Gattung Kiebitze
Verbreitung Europa, Asien, Afrika als Winterquartier
Lebensraum Wiesen, Weiden, Moore, Ackerland, gerne in Wassernähe
Ernährung Würmer, Insekten, Larven, Schnecken, selten Pflanzen oder Körner

Tierbeschreibung

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Patenschaft

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