Knäkente (Anas querquedula)

 

Kurzbeschreibung

Die Knäkente (lat. Anas querquedula) ist eine kleine Art aus der Gattung der eigentlichen Enten, die unter anderem in Mitteleuropa brütet. Ihren Namen hat die Knäkente aufgrund ihres Rufes erhalten, den sie beim Abfliegen ertönen lässt und der wie „knä-äk“ oder „knäk“ klingt. Knäkenten brüten an nährstoffreichen Teichen und Mooren, mit einer ausgeprägte Unterwasservegetation. Sie kommt auch an vegetationsreichen Entwässerungsgräben vor oder auf flachgründig überschwemmten Wiesen. Wie die Krickente gehört auch die Knäkente zu den Schwimmenten. Knäkenten sind nicht so gesellig wie Krickenten und seltener in grösseren Gruppen anzutreffen. Die Nahrung der Knäkente besteht aus Insekten, Krebsen, Weichtieren, Samen und Wasserpflanzen. Sie bevorzugen allerdings tierische Nahrung. Das Nest der Knäkente besteht aus einer Mulde, die mit Gras und Daunen ausgepolstert wird. Es wird in dichter Vegetation in Wassernähe angelegt. Das Weibchen legt acht bis elf beige Eier, die das Weibchen 21 bis 23 Tage bebrütet. Nach 35 bis 42 Tagen sind die Jungen flügge. Sie gehören zu den Nestflüchtern.

Steckbrief

Familie Entenvögel
Gattung Eigentliche Enten
Verbreitung Afrika, Asien, Europa hauptsächlich als Durchzügler
Lebensraum Feuchtgebiete, Moore, Tümpel, Seen, Überschwemmungsgebiete
Ernährung Wasserpflanzen, Wasserlinsen, Insekten, Krebse, Schnecken

Tierbeschreibung

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Patenschaft

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