Löffelente (Anas clypeata)

 

Kurzbeschreibung

Die Löffelente (lat. Anas clypeata) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel. Sie ist nur wenig kleiner als die Stockente. Der Erpel hat im Prachtkleid ein auffallend kontrastreiches Prachtkleid. Mitteleuropäische Löffelenten überwintern in den Mittelmeerregionen und in Nordafrika. In der Schweiz sind sie regelmässige Durchzüger, seltener Brutvögel oder Wintergäste. Auffällig ist der einheitlich löffelartig verbreiterte Schnabel, der sich durch die Anordnung feiner Lamellen zu einem Seihapparat entwickelt hat. Der namengebende Schnabel wird bis zu 7cm lang. Die Löffelente bevorzugt Gewässer mit vegetationsreichen und mit dichtem Schilf bewachsenen Uferzonen. Löffelenten sind geselligen Enten, die paarweise oder in kleineren Gruppen auf flachen, pflanzenreichen Gewässern anzutreffen sind. Löffelenten liegen recht tief im Wasser und schwimmen mit weit zurückgelegtem Kopf und meist mit eingezogenem Hals. Die Löffelente durchsiebt mit ihrem Schnabel das Wasser nach Plankton, Wasserflöhen, Insektenlarven, Würmer, Kaulquappen und Laich. Das Weibchen baut am Boden, nah am Wasser, gut in Vegetation versteckt ein aus Pflanzenteilen bestehendes Nest. Das Gelege umfasst in der Regel acht bis zwölf Eier. Nach 40 bis 45 Tagen werden die Jungen flügge.

Steckbrief

Familie Entenvögel
Gattung Eigentliche Enten
Verbreitung Europa, Asien, Nordamerika, Afrika
Lebensraum Seen und Flüsse mit dichter Uferbewachsung, Moore, Sümpfe
Ernährung Plankton, Pflanzen, Insektenlarven, Würmer, Schnecken, Laich

Tierbeschreibung

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Patenschaft

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