Nonnengans (Branta leucopsis)

 

Kurzbeschreibung

Die Weißwangengans (lat. Branta leucopsis) wird wegen des Kontrastes zwischen weißem Gesicht zum schwarzen Scheitel, Nacken und Hals, der an die traditionelle Tracht katholischer Nonnen erinnert, auch als Nonnengans bezeichnet. Die Weißwangengans ist ein Zugvogel, der für gewöhnlich im Winter nach Süden zieht. Abgesehen von Paarungs- und Brutzeit leben Weißwangengänse in großen Schwärmen. Weißwangengänse sind gesellig und schließen sich oft anderen Gänsearten an. Die Nonnengans ist eine Meergans, die ihr ganzes Leben in Küstennähe verbringt. Da sie jedoch keine so leistungsfähigen Salzdrüsen besitzt wie die Ringelgans, frisst sie nur salzarme Nahrung und fliegt oft längere Strecken, um Süsswasser zu trinken. Weißwangengänse leben vor allem von kurzem Gras. Für gewöhnlich zeigen Weißwangengänse eine große Partnertreue, wobei sie sich jedoch bei Verlust des Partners neu verpaaren. Meist brüten mehrere Paare gemeinsam an hochgelegenen und schwer zugänglichen Klippen und Felsen. Die Brutzeit beträgt 24 bis 25 Tage. Die Dunenküken sind Nestflüchter und werden von beiden Elternvögeln betreut. Die Küken springen nach dem Schlüpfen ins Wasser oder werden von den Altvögeln hinabgetragen.

Steckbrief

Familie Entenvögel
Gattung Meergänse
Verbreitung Brutgebiet: Grönland, Arktis, Russland, Norwegen, Schweden. Winterquartier: Norddeutschland, England, Niederlanden
Lebensraum Grasland an Flüssen und Seen
Ernährung Gras, Knospen, Blätter, Wasserinsekten

Tierbeschreibung

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Patenschaft

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