Graureiher Ardea cinerea

 

Kurzbeschreibung

Der Graureiher (lat. Ardea cinerea), auch Fischreiher genannt, ist eine Vogelart aus der Ordnung der Schreitvögel. Er ist der weit verbreiteste Reiher in Mitteleuropa. In überwiegend eisfreien Regionen ist er ein Standvogel, in den anderen Gebieten zieht er im Winter weiter südlich. Er fliegt mit langsamen Flügelschlägen und bis auf die Schultern zurückgezogenem Kopf, mit s-förmig gekrümmtem Hals. Während des Fluges ist regelmäßig ein lautes, raues chräik zu hören. Der Graureiher erreicht eine Flügelspannweite von ca. 1.70m. Der Graureiher hält sich besonders gerne an seichten, durchwachsenen kleinen Tümpeln und Teichen auf, die möglichst umbuscht und umwaldet sind. In neuster Zeit dringt er immer mehr in städtische Gebiete vor, wo er heute sogar oft in den Innenstädten beobachtet werden kann. Wie ein grosser grauer Wächter steht der Graureiher im seichten Wasser oder auf Feldern, stets bereit, unvorsichtige Beutetiere wie Mäuse oder Fische blitzschnell zu packen. Er sticht blitzschnell nach kleineren Fischen, Fröschen, Molchen, Schlangen und Wasserinsekten. Das Nest ist ein großer, nicht sehr stabiler Bau aus Reisig in Baumwipfeln. Das Gelege besteht aus vier bis fünf hellblaugrünen Eiern. Die Jungen sind Nesthocker und werden von beiden Elternvögeln gefüttert. Nach ca. 7-8 Wochen verlassen die Jungen das Nest.

Diese Tierart lebt wild im Tierpark Lange Erlen.

Steckbrief

Familie Reiher
Verbreitung Eurasien, Afrika
Lebensraum Süssgewässer, Flussmündungen, Küstenregionen
Ernährung Fische, Frösche, Molche, Insekten, Mäuse

Tierbeschreibung

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