Waldgämse Rupicapra rupicapra

 

Kurzbeschreibung

Die Gämse (lat. Rupicapra rupicapra), vor der Rechtschreibreform Gemse und in der Jägersprache Gams oder Gamswild, ist eine in Europa und Kleinasien beheimatete Art der Ziegenartigen. Die Gämse bewohnt den ganzen Alpenraum und Teile des Balkans und der Karpaten. Das Tier hält sich am liebsten im oberen Waldgürtel auf, steigt im Sommer aber häufig weiter ins Gebirge empor. Weibchen und Jungtiere leben in Herden zu 15 bis 30 Tieren. Böcke leben einzelgängerisch und suchen erst im Spätsommer eine Herde auf. Gämsen sind hervorragende Kletterer, dessen Hufen sich ihrem Lebensraum perfekt angepasst haben. Gämsen fressen fast alles, was sie an pflanzlicher Nahrung finden. Dazu gehören Triebe von Alpensträucher, Gräser, Kräuter, Moose und Flechten. Ende Mai oder Anfang Juni wirft die Gämse ein, selten zwei oder drei Junge, die bald der Mutter folgen und drei Monate gesäugt werden.

Steckbrief

Familie Hornträger
Gattung Gämsen
Verbreitung Europa, Kleinasien
Lebensraum Hoch- und Mittelgebirge
Ernährung Triebe, Kräuter, Blätter, Gräser, im Winter auch Flechten und Moose

Tierbeschreibung

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Patenschaft

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